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Im Herbst seiner Karriere blüht der 36-jährige Kai Häfner nochmal richtig auf. In der Bundesliga steht er auf Rang zwei der Torjägerliste und knackte kürzlich die magische 2.000-Tore-Marke.
Beim 32:27-Sieg des TVB Stuttgart gegen den THW Kiel, erzielte Kai Häfner sein 2000. Feldtor. Eine Marke, die vor ihm erst drei andere Spieler erreicht hatten. "Hätte einem das jemand mit 18 gesagt, als alles los ging, als der Start auch etwas holprig war: Dann hätte ich gesagt, das ist nicht möglich“, staunt Häfner. "Das zeigt auch gleichzeitig, dass man schon ein bisschen älter ist, wenn man solche Zahlen erreicht."
Den Grundstein für seine erfolgreiche Karriere legte der Rückraumshooter in seiner Geburststadt Schwäbisch Gmünd. Dort wuchs er mit seinen zwei Brüdern auf und bekam das Handballspielen in die Wiege gelegt. Wolfgang Häfner trainierte Sohn Kai von den Minis bis zur A-Jugend beim TSB Schwäbisch Gmünd: "Er war mein größter Förderer. Er hat sehr viel Zeit und Energie rein investiert", so Häfner über seinen Vater.
Dass es bei Häfner aktuell so gut läuft hat mehrere Gründe. Einer davon ist Bruder Max. Seit Kai 2024 wieder zum TVB Stuttgart zurück gewechselt ist, spielt er mit ihm gemeinsam in einer Mannschaft. Auch Max freut sich über die gemeinsame Zeit: "Seitdem Kai jetzt hier ist, sieht man sich jeden Tag. Man lernt einander ganz, ganz anders und viel besser kennen. Das ist unfassbar schön und möchte ich nicht mehr missen."
In der Bundesliga zählt Kai Häfner aktuell zu den besten Spielern, liegt in der Torschützenliste auf Rang zwei hinter Weltstar Mathias Gidsel. Auch deshalb wird der 154-malige Nationalspieler mit einer Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Obwohl Häfner nach der Silbermedaille bei Olympia selbst aus der Nationalmannschaft zurückgetreten ist, könnte eine Rückkehr zum Thema werden: "Kitzeln tut sowas immer, das muss ich schon zugeben", lässt Häfner ein Hintertürchen offen und ergänzt: "Wer weiß, was in einem Jahr ist. So ein Heimturnier, ist immer was ganz Besonderes."
Häfners aktuelle Form und die Marke von 2000 Feldtoren könnten sicherlich ein Argument für den Bundestrainer und ihn sein, die Entscheidung vor der Weltmeisterschaft 2027 nochmals zu überdenken.
00:00 - 00:52 Die magische 2000-Tore-Marke
00:52 - 03:09 Erfolgsfaktoren: Heimat und Familie
03:09 - 04:47 Der beste Kai Häfner allerzeiten?
04:47 - 05:26 Comeback in der Nationalmannschat?
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