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Warnung: Bei unserem letzten Test versagten acht Autokindersitze im Crashtest, darunter sieben gleichartige Sitze. Wir zeigen, welche Sitze versagt haben. Mehr unter ►►► https://test.de/kindersitze ◄◄◄
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Kindersitze im Test: Sichere Sitze für alle Altersklassen
Kindersitze sind nach der i-Size-Norm mit UN ECE R129 gekennzeichnet und nach Körpergröße klassifiziert. Die Stiftung Warentest macht Ihnen die Orientierung leichter. Die 187 Autokindersitze in unserer Testdatenbank haben wir in drei Gruppen aufgeteilt:
1) Babyschalen
2) Kindersitze für Kleinkinder
3) Autokindersitze für größere Kinder
Viele mitwachsende Kindersitze passen für mehrere Lebensphasen, etwa ab 60 cm Körpergröße. Jede Gruppe hat ihre Testsieger.
Isofix-Kindersitze: Sie schützen vor Fehlbedienung
Beliebt sind Kindersitze mit Isofix, einem standardisierten Befestigungssystem, das unabhängig vom Fahrzeuggurt funktioniert. Die Rückbänke aller seit November 2014 neu zugelassenen Autos sind für Isofix ausgerüstet: Sie verfügen über zwei Gurtschlösser, in die sich die Isofix-Bügel des Kindersitzes einrasten lassen. Wir empfehlen dieses System, es beugt Fehlern beim Befestigen im Auto vor.
In unserer Testdatenbank finden sich aber auch gute Kindersitze, die mit dem Fahrzeuggurt fixiert werden. Ein gurtfixierter Kindersitz ohne Isofix ist zum Beispiel nötig für einen dritten Sitz in der Mitte der Rückbank. Dort stehen meist keine Isofix-Verbindungen zur Verfügung.
Tipp: Ein guter Autokindersitz lässt sich nicht am Preis erkennen. Es gibt empfehlenswerte Modelle für unter 100 Euro und hochpreisige Modelle für mehr als 800 Euro, die nur Mittelmaß sind. Beim Kauf eines Sitzes sollte man also nicht nur auf die Kosten achten.
Auf der Suche nach den besten Autokindersitzen
Die wichtigste Prüfung des Autokindersitz-Tests ist der Crashtest. Auf einem Prüfschlitten und mit unterschiedlich großen Dummys untersuchen wir, ob die Sitze Kinder gut schützen − sowohl bei einem Frontal- als auch bei einem Seitenaufprall. Seit 2025 simulieren wir noch etwas gefährlichere Unfälle als in den vorherigen Tests.
Auch auf umfangreiche Handhabungsprüfungen legen wir großen Wert. Denn ein guter, aber falsch eingebauter Sitz bietet kaum Schutz. Deshalb prüfen mehrere Testpersonen, ob sich die Sitze im Auto einfach befestigen und Kinder leicht anschnallen lassen.
Die Stiftung Warentest untersucht Kindersitze und Babyschalen zudem auf Schadstoffe, mit denen die Kleinen in Berührung kommen könnten. Im Labor fahnden wir unter anderem nach gesundheitlich bedenklichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und verbotenen Flammschutzmitteln. 2025 neu ins Prüfprogramm aufgenommen haben wir die Analyse auf (PFAS). Während der Produktion, beim Waschen des Bezugs oder infolge der Entsorgung könnten die Chemikalien in die Umwelt gelangen – und über Lebensmittel zurück zum Menschen. Wegen der verschärften und erweiterten Prüfungen sind die neuen Bewertungen nicht direkt mit denen von vor 2025 vergleichbar.