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Im ersten von zwei Endspielen um die Champions League hat der VfB Stuttgart das Heimspiel gegen Leverkusen mit 3:1 gewonnen. Damit fehlt dem Tabellen-Vierten jetzt nur noch ein Sieg, am letzten Spieltag in Frankfurt, um quasi sicher in der Königsklasse zu sein.
Es stand viel auf dem Spiel, das war allen VfB-Akteuren vor dem Spiel gegen Leverkusen anzumerken. Dementsprechend nervös der Stuttgarter Start. Nach 38 Sekunden leistete sich Ramon Hendriks einen fahrlässigen Ballverlust. Auf Höhe der Mittellinie schenkte der Abwehrspieler unkonzentriert den Ball her, Aleix Garcia bestrafte den Fehler und brachte Leverkusen mit 1:0 in Führung. Doch nur rund drei Minuten später die direkte Antwort des VfB. Demirovic glich, nach Vorarbeit von Nartey, zum 1:1 aus.
In der Folge waren die Schwaben klar dominierend. Demirovic hatte nach 24 Minuten die große Chance zum Führungs-Treffer. Das Team von Sebastian Hoeneß weiter brandgefährlich. Kurz vor der Pause kam Ermedin Demirovic im Strafraum zu Fall, nach VAR-Eingriff entschied Schiedsrichter Robert Schröder auf Elfmeter. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maximilian Mittelstädt eiskalt zur 2:1 Führung.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war erneut der VfB Stuttgart das spielbestimmende und bessere Team. Diesmal traf die Hoeneß-Elf nach nicht mal einer gespielten Minute zum vermeintlichen 3:1 – doch Deniz Undav stand zuvor im Abseits. In der 58. Minute fiel dann das dritte Stuttgarter Tor: Nach einer Flanke von Jamie Leweling musste Deniz Undav nur noch einschieben. Sein 19. Saisontor feierte Undav mit einem speziellen Jubel. Der Nationalstürmer stellte sich mit erhobenem Zeigefinger vor seine Teamkollegen Demirovic und Angelo Stiller, und diese salutierten. Was es damit auf sich hat? Sie nennen mich „Commander Deniz“, erklärte Undav. Das ist eine Anspielung auf Mbappé, von dem es im Internet satirische Bilder in Militäruniform gibt. Die Pose sei schon vor Wochen abgesprochen gewesen.
Am Ende siegte der VfB Stuttgart verdient dank einer starken Offensivleistung und einem in Topform agierenden Maximilian Mittelstädt. Auch nach einem frühen Rückstand ließen sich die Schwaben nicht aus der Ruhe bringen. Jetzt hat der VfB das Erreichen der Champions League in der eigenen Hand. Der Tabellen-Vierte hat 61 Punkte auf dem Konto, ist Tabellenvierter und hat ein Torverhältnis von +22 Toren, punktgleich mit der TSG Hoffenheim. Die hat aber nur ein Torverhältnis von +17 Toren. Am letzten Spieltag gastiert der VfB in Frankfurt und Hoffenheim in Gladbach. Leverkusen hätte nur noch mit einem Sieg eine Chance und dann auch nur bei Niederlagen der beiden BW-Teams.
#VfB #DEINVfB
Kapitel:
00:00 - 00:15 INTRO
00:15 - 00:44 Aufstieg der VfB-Frauen
00:44 - 02:00 Die Champions League ruft
02:01 - 04:28 Schwacher Start, starker Demirovic
04.28 - 07:38 Eiskalter Mittelstädt, Commander Undav
07:38 - 08:15 Ausblick
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