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BÜRGERGELD-BREMSE FÜR UKRAINER: Jetzt gibt es Zoff zwischen Bund und Ländern! „Im Wahlkampf immer wieder groß angekündigt“ Kippt der Zeitplan?
Schwarz-Rot wollte ukrainischen Flüchtlingen ab Juli statt Bürgergeld nur noch die niedrigeren Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz zahlen. Jetzt droht ein Streit zwischen Bund und Ländern, den Zeitplan zu kippen. Hintergrund ist die Kostenfrage. Der Bund bezahlt das Bürgergeld. Die Länder müssen die geringeren Asylleistungen finanzieren. Seit dem Kabinettsbeschluss im November erhielten laut Bund fast 55.000 neu eingereiste Ukrainer existenzsichernde Leistungen, meist Bürgergeld. Marco Reinke aus der Politikredaktion sagt, der Bund habe den Ländern zugesagt, für deren Kosten voll aufzukommen. Die Länder scheinen davon bisher nicht überzeugt. Es geht um ukrainische Flüchtlinge, die bisher durch eine Ausnahme im Bürgergeld gelandet sind. Schwarz-Rot wollte diese Ausnahme rückgängig machen. Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz lägen gut 120 Euro im Monat unter dem Bürgergeld. Die Systematik verschiebt die Last zu den Ländern. Ausdekliniert ist das laut Marco Reinke noch nicht. Einig sind sich Bund und Länder in diesen Punkten nicht.
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